Mit ‘Wien’ getaggte Artikel

Gänsehäufel in Wien

Dienstag, 17. August 2010

Summer in the City – was tun die Wiener an heißen Tagen im Sommer, den sogenannten Hundstagen?

Man kann nicht sicher sagen, ob die Hundstage wirklich in Wien erfunden wurden, mit dem gleichnamigen Film von Ulrich Seidl, aber heiß wird es allemal zwischen den Fiaker Pferden oder im Würstl  Stand, sogar im Stephansdom.  Die Wiener flüchten auf die Badeinsel Gänsehäufel. Die Insel entstand aus angeschwemmten Sandhäufen und wurde ursprünglich zur Gänsezucht genutzt – daher der Name. Als Badeort wird sie seit Anfang des 20. Jahrhunderts genutzt. Die Badeinsel, oder auch im Bezug auf die Hitze auch Rettungsinsel, liegt an der Alten Donau und ist von der Innenstadt Wiens gut zu erreichen. Auch Reinhard Fendrich hat in einem Lied schon davon geschwärmt „ I steh aufs Gänsehäufe, auf Italien pfeif i“.  Bei schönem Wetter kommen bis zu 20.000 Besucher auf die Insel mit ihrem 1.2 Kilometer langen Sandstrand. Es gibt fünf verschiedene Schwimmbecken, Sport- und Spielplätze, Kabinen und eine Ladenzeile aus den vierziger Jahren. Am Weststrand stehen die Kabanen. Die Handtuch großen Kabinen werden pro Saison vermietet und sind so begehrt, dass sie teilweise von den Generationen regelrecht vererbt werden. In den Kabinen kann man alles unterbringen, was man für einen Sommertag so braucht und muss dann nicht bepackt wie die anderen Besucher des Gänsehäufels den Badetag antreten. Die Mieter der Kabinen am Weststrand sind fast schon wie eine feste Gemeinschaft. Zu den Kabanen (Kabinen mit Vorbau und kleinem Rasenstück am Weststrand) gehört auch der Anspruch auf Selbstinszenierung. Hier sieht es fast aus wie in einer Gartenkolonie mit Gartenzwergen, Perlenvorhängen und Blumenampeln. Aber auch für diese „privilegierten“ Besucher des Gänsehäufels endet der Tag um 20.00 Uhr, wenn die Badeinsel geschlossen wird, bis zum nächsten Sommertag.

Wer seinen Österreich Urlaub über Wien hinaus ausdehnen möchte, entscheidet sich bestimmt gerne für eine Ferienwohnung Österreich.

Wien – Sissi und Hundertwasser

Mittwoch, 07. April 2010

Die österreichische Bundeshauptstadt hat viele Gesichter und wurde auch schon vielfach beschrieben. Überall in Wien trifft man auf Erinnerungen an die Kaiserin Sissi und die Architektur Hundertwassers. Das alles verbunden mit einer Kaffeehaus Kultur sind Teile des ganz besonderen  Charme von Wien.

Ferienwohnungen in Wien bieten gute Möglichkeiten, auch für einen längeren Aufenthalt, um sich alles in Ruhe anzusehen.

Urlauber, die Ihre Wien Reise auf den Spuren von Sissi erleben wollen, beginnen vielleicht im Kunsthistorischen Museum in Wien. Dort hängt das berühmte Gemälde der österreichischen Kaiserin im Sternenkleid. Ein weiteres Muss für alle Sissi Fans ist die Hofburg. Hier kann man in den Kaiser Apartments Einblicke in die Lebenswelt des Herrscher Paares bekommen. Dort ist auch das Sissi Museum untergebracht. Mit einem elektronischen Reiseführer kann man sich „persönlich“ von Sissi durch die Stadt führen lassen und Berichte von den Erlebnissen der Kaiserin untermalt mit Geräuschen und Musik zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten der Stadt anhören.

Der Künstler Friedensreich Hundertwasser hat in Wien viele Spuren hinterlassen. Um einen Überblick zu bekommen, ist es schön zu Beginn eine Fahrt mit der MS Vindobona zu übernehmen. Das Schiff wurde 1995 nach den Vorschlägen von Hundertwasser umgestaltet und bietet Fahrt über die Donau und den Donaukanal an. Eine der Stationen ist der Anleger am Kunsthaus. Dort ist seit 1990 ein Museum für die Werke Hundertwassers eingerichtet. Friedensreich Hundertwasser hat seine Kunst in vielen Bereichen ausgelebt. Neben Grafiken, Bilder und Briefmarken gestaltete er auch viele Gebäude in Deutschland, Österreich und anderen Ländern. Bei der Donaufahrt kann man nach der Nussdorfer Schleuse das Fernwärmekraftwerk Spittelau besichtigen, das ebenfalls von ihm farbenfroh gestaltet wurde, getreu seinem Motto  An einem Regentag beginnen die Farben zu leuchten. Das erste Hundertwasser Objekt in Österreich steht ebenfalls in Wien, das Hundertwass-Krawina-Haus in der Löwengasse.

Wien bei Führungen kennenlernen

Mittwoch, 09. September 2009

Wien hat nicht nur klassische Attraktionen wie das Wiener Riesenrad oder die Wiener Sängerknaben zu bieten, sondern auch zahlreiche charakteristische Elemente der Alltagskultur, die weltberühmt geworden sind, darunter die Wiener Fiaker ebenso wie die Würstelstände, die Ballsaison, die Wiener Sachertorte und natürlich die Wiener Kaffeehäuser. Im Rahmen der zweistündigen Wien Führung “Wiener Leben: Kaffeehaus, Fiaker, Würstel & Co.” kann man die Geschichte all dieser Wiener Charakteristika gut kennenlernen, spannend erzählt von einem professionellen Wiener Fremdenführer und garniert mit Anekdoten rund um die besprochenen Themen. Wußten Sie z.B., daß die Erfindung von Wiener Kaiserschmarren und Krapfen nur Zufälle waren? Daß der Fiaker eigentlich nicht aus Wien, sondern aus Paris stammt? Daß an der Erfindung der Sachertorte Fürst Metternich mitbeteiligt war? Und daß die Wiener Würstchen eigentlich aus Frankfurt stammen? Dies und vieles mehr erfahren Sie bei der Alltagskultur Führung.