Posts Tagged ‘Studienreise’

Odessa – Stadt der Kulturen in Osteuropa

Freitag, Juni 25th, 2010

Gegründet vor etwa 200 Jahren durch die deutschstämmige Katherina der Großen ist Odessa eine vergleichsweise junge Stadt in der Ukraine. Den Wenigsten ist bekannt, dass die Regentin neben der russischen Bevölkerung unter anderem Deutsche, Italiener, Franzosen, Bulgaren und Griechen in die Region holte, um am Aufbau der Stadt mitzuwirken. So, war der erste Statthalter der Stadt, De Ribas, ein Italiener, dem der Franzose Richelieu folgte. Nach der Teilung Polens im 18. Jahrhundert zog es auch viele Juden in die Stadt am Schwarzen Meer. Die Spuren dieser verschiedenen Kulturen findet man bis heute in Odessa.

Das berühmteste Denkmal der Stadt sind wahrscheinlich die Potemkin Stufen, jedoch hat Odessa viel mehr zu bieten. Das Opernhaus der Stadt, das von 1884 bis 1887 durch das Wiener Büro Fellner & Helmer erbaut wurde, gilt als eines der schönsten weltweit. Die klassische Einrichtung des Hauses sowie beeindruckende Deckenmalereien im Inneren sorgen für ein Opernerlebnis der besonderen Art.

Die Katakomben der Stadt sind ein Labyrinth mit einer Länge von mehr als 2.000 Kilometern, die zu einem Teil für Besucher geöffnet sind. Ursprünglich entstanden sie durch den Aufbau der Stadt, da man Baumaterial für den Bau der Häuser brauchte. Anfangs versteckten sich Schmuggler und andere Kriminelle in den Katakomben, während des Zweiten Weltkriegs nutzten Partisanen sie als Basis für ihren Kampf gegen die deutschen und rumänischen Besatzer.

Die Altstadt von Odessa verteilt sich weitläufig im Zentrum der Stadt. Zahlreiche alte Gebäude sind Zeugen derer Geschichten und dessen Bewohnern, die man heute durch verschiedene Führungen erfahren kann.

Neben den kulturellen Sehenswürdigkeiten zeigt sich die Stadt mit einem lebendigen Gesicht. Zahlreiche Cafés und Restaurants bieten ukrainische sowie westeuropäische Gerichte und laden zu einem entspannten Vergnügen ein. Die Gastfreundschaft der Ukrainer ist offen und herzlich.

Odessa verfügt im Sommer über ein warmes Klima. Die vielen gepflegten Sandstrände von Odessa sind schnell erreichbar und sorgen für eine angenehme Abkühlung. Das Nachtleben von Odessa ist sehenswert. Im Sommer feiern und tanzen in den Open-Air Nachtclubs im Süden der Stadt Junge und Junggebliebene die ganze Nacht.

 

Südengland Ferien an der Jurassic Coast

Donnerstag, Juni 24th, 2010

Wer an der Küste von Südengland Ferien macht, kann merkwürdige Gestalten am Strand beobachten, Menschen die mit gesenktem Kopf und konzentriertem Blick durch den Sand laufen. Es sind Fossilien Forscher. Die Küste Südenglands wird manchmal auch Jurassic Coast genannt – so viele Fossilien und Dino Skelette wurden hier schon gefunden. Aber der Fund eines Saurier Skeletts ist natürlich Glückspilzen vorbehalten. Amnoniten, Nautiliden und Belemniten sind jedoch häufig zu finden. Amnoniten sind Gehäuse von tintenfisch artigen Seetieren. Belemniten sind versteinerte Kopffüßler und ähnelten etwa unseren Tintenfischen. Die Ablagerungen an den Klippen begeistern Geologen aus aller Welt. Sie lagen akkurat übereinander, sodass sich die Spuren der verschiedenen Erdzeitalter hervorragend studieren lassen.

Als Jurassic Coast wird ein 160 Kilometer langer Küstenabschnitt zwischen Studland Bay in Dorset und Exmouth in Devon bezeichnet. Im Sommer kommen einige Urlauber, um Fossilien zu suchen, einige nur um Ferien zu machen, viele wollen aber beides.

Wer am Strand von Lyme Regis auf Sauriersuche gehen will, sollte eine stabile Tasche mit an den Strand nehmen und ein Hämmerchen nicht vergessen. Am Strand werden Führungen angeboten, die man schon fast als Fossilien Wanderungen bezeichnen könnte. Im Lyme Regis Museum sind die spektakulärsten Funde ausgestellt, auch die Saurier, die eine Frau schon 1811 gefunden hat. Ein Ichthyosaurus, der Saurier mit den Telleraugen , gehört zu den Exponaten.

Fossilien Sammler wie Badeurlauber sollten jedoch am Strand die Gezeiten beobachten. Damit gerade den Sammlern und Forschern von der Flut nicht der Rückweg abgeschnitten wird, sollte man auf jeden Fall umkehren, wenn das Wasser wieder auf läuft.

China Reisen – Seidenstraße

Montag, April 19th, 2010

Eine Reise nach China ist für viele Menschen ein ganz besonderes Erlebnis.  Ein besonders abenteuerliches Flair hat eine Reise auf der Seidenstraße – sozusagen als Entdecker auf den Spuren Marco Polos. Die Seidenstraße ist ein Wegenetz von Karawanenstraßen, das Ostasien mit Mitteleuropa verbindet.  Sie war von Beginn an eine der unbequemsten Routen der Welt, vom Mittelmeer bis nach China verlaufend. Häufig wird eine Oase mit der nächsten verbunden und die Strecke führt duch unwirtliche Wüsten.

Über die Seidenstraße wurden Waren wie Porzellan, Glas, Seide und Gewürze verbreitet. Aber mit dem Handel haben sich entlang des Weges auch die Religionen verbreitet. So kam der Buddhismus über die Seidenstraße bis nach China und Japan.

Die längste Route der Seidenstraße hat eine Gesamtlänge von 7000 Kilometern. Sie beginnt in Xian, und endet in Antakya, dem früheren Antiochia, in der Türkei. 4000 Kilometer verlaufen auf chinesischem Territorium.

Xian ist eine wichtige Station auf vielen China Reisen . Die Stadt ist Ausgangspunkt für Besichtigungen der Terrakotta Armee. Ein anderes Highlight an der chinesischen Seidenstraße sind die Höhlen von Mogao. In der Nähe von Duanhang findet man 492 mit Malereien und Plastiken ausgeschmückte Grotten. Sie sind der größte buddhistische Bilderreigen. Reiche Kaufleute und Generäle, aber auch einfache Mönche, ließen Höhlen in eine Felswand graben und mit Bildern aus dem Leben Buddhas ausschmücken, um ihren Wünschen Ausdruck zu verleihen.

Die Seidenstraße übt auch heute noch eine große Anziehungskraft für viele Menschen aus. Der Hauch des Abenteuers haftet ihr immer noch an. Der Abenteurer Bruno Baumann hat für 2011 ein Kultur Spektakel auf der Seidenstraße geplant. Er will mit einem Pulk von Künstlern und Sportlern von Deutschland aus bis nach Shanghai reisen. Diese neuzeitliche Karawane wird überwiegend auf der Seidenstraße unterwegs sein. Baumann will mit diesem Projekt den interkulturellen Dialog fördern.

Eine Reise entlang der Seidenstraße bietet sich natürlich für eine Kombination mit Tibet Reisen
Durch eine anschließende Fahrt mit der Tibet Bahn bis nach Lhasa kann man seine Eindrücke von diesem faszinierenden Kontinent ergänzen und bereichern.

Straßenküchen in Singapur

Sonntag, November 22nd, 2009

Singapur ist dynamisch, kontrastreich und farbenprächtig. Die Stadt ist eine lebendige Mischung aus Kultur, Küche, Kunst und Architektur.  Der Stadtstaat Singapur ist der kleinste Staat in Südostasien. Der Name stammt aus dem Sanskrit und bedeutet Löwenstaat. Diese Bezeichnung beschreibt auch heute noch ganz gut den Rhythmus  der Stadt Singapur. Singapur rennt. Die Menschen hasten, nichts ist zufällig, alles ist durchorganisiert. Arbeiten – konsumieren – arbeiten. Diesem Lebenstempo kommen auch die Straßenküchen in Singapur entgegen. Auch die Mahlzeiten müssen schnell und reibungslos eingenommen werden. Trotzdem bleibt auch hier die kulinarische Vielfalt nicht auf der Strecke, da die Singapurer das Essen lieben. Es werden Gerichte wie Fischcurry oder Kokosreis kostengünstig angeboten. Die Straßenküchen werden staatlich kontrolliert, sodass man auch als Urlauber keine gesundheitlichen Bedenken haben muss. Nur mit dem Nachwürzen sollte man als Westeuropäer eher vorsichtig sein und sich lieber zusätzlich etwas Tee verlangen, um der Schärfe zu entgehen. Die Markthallen mit den Straßenküchen sind über die ganze Stadt verteilt und man kann hier fast rund um die Uhr Spezialitäten für wenig Geld zu sich nehmen. Die Gerichte reichen von Garnelensuppe über  Hähnchenspieße mit Erdnusssoße und sind für umgerechnet ein bis zwei Euro zu haben. Da auch die Taxis in Singapur relativ günstig sind, kann man sich als Tourist relativ einfach eine kulinarische Entdeckungsreise durch die Straßen von Singapur organisieren und dabei die großen Luxushotels außen vor lassen. Vielleicht lässt man sich von einem der auf Straßenküchen spezialisierten Touristen Führer bei einer solchen Tour begleiten. In dem Inselstaat Singapur ist alles extrem durchorganisiert und so werden auch die Straßenküchen ständig auf die Einhaltung der Hygienevorschriften und Qualitätsvorgaben überwacht.

Geheimnisvolles Afrika

Freitag, August 14th, 2009

Außergewöhnliche Reiseziele im südlichen und östlichen Afrika entdeckt man am besten abseits großer Gruppen bei geführten Reisen, die schon ab 2 Reiseteilnehmern statt finden. So wird die Tour durch diese Naturparadiese ein wahrhaft persönliches Reiseerlebnis.

Tanzania zählt hier noch zu den bekanntesten Reisezielen, vor allem durch die Dokumentationsfilme von Dr. Bernhard Grizmek. Die Serengeti ist alljährlich Schauplatz der großen Tierwanderungen. Ein Safari in die Naturparadiese Lake Manyara, Serengeti, Ngrongoro – Krater und Tarangire wird sicherlich unvergesslich bleiben.

Aber auch eine Safari nach Botswana besticht mit großartigen Landschaften und einer reichen Tierwelt. Die touristische Infrastruktur des Landes für organisierte Reisen ist hervorragend. Eine perfekte Beratung findet man bei  Spezialisten Afrika Reisen . Die Mitarbeiter kennen nahezu alle Camps und Lodges und arbeiten mit erfahrenen Partnern vor Ort zumsammen. Im Anschluss an diese unvergesslichen Reiseerlebnisse bietet sich ein Badeurlaub am Malawi See im warmen Herzen Afrikas an, um die Reiseeindrücke in Ruhe zu verarbeiten.

Zambia, ein Land voller Vielfalt ist selbst für erfahrene Afrika Besucher ein lohnendes Reiseziel. Dieses wenig bereiste Land bietet riesige Gebiete unverforschter Wildnis und beherbergt die zwei grössten Wildreservate Afrikas. Die Unberührtheit des Landes begeistert die Reisenden, fordert aber eine gewisse Flexibilität vor allem in Bezug auf die Infrastruktur.