Mit ‘Kulturreisen’ getaggte Artikel

Krakau

Sonntag, 20. Juni 2010

Krakau ist eine weltoffene, lebenslustige Stadt und wird immer öfters als kulturelles Zentrum des Landes bezeichnet. Auf keinen Fall sollte man sich auf eine Besichtigung der Altstadt beschränken, obwohl der größte mittelalterliche Marktplatz Europas mit der Marienkirche sicherlich sehenswert ist. Aber auch auf diesem Marktplatz ist die Lebenslust Krakaus zu spüren, Straßenkünstler produzieren gigantische Seifenblasen und vom Kirchturm der Marienkirche bläst ein Trompeter zu jeder vollen Stunde ein Lied.

Für Touristen besteht Krakau fast nur aus der Altstadt. 300 Bars und Kneipen drängen sich auf engstem Raum mit allen im Reiseführer erwähnten Kirchen und Museen. Lediglich einen Kilometer außerhalb wird noch die ehemalige Königsresidenz besichtigt und ansonsten verlassen die Urlauber die Altstadt nur noch, um wieder zurück zum Flughafen zu gelangen. Im Sommer bleiben die Touristen in den Cafés um den Rynek Glówny häufig unter sich, ähnlich wie in anderen Städten. Doch im Spätherbst ändert sich das Bild. Nach Ende der Semesterferien erobern sich die Einheimischen ihre Kellerclubs und Boheme Bars zurück. Von 760.000 Einwohnern ist fast jeder vierte ein Student.

5.500 Denkmal geschützte Bauten und 2,5 Millionen Kunstwerke gibt es in Krakau. Man könnte Tage damit zubringen, sich all die zugehörigen Geschichten und Anekdoten von den Reiseführern erzählen zu lassen.

Auch für Esoteriker bietet Krakau eine Attraktion. In der südlichsten Metropole Polens liegt nach der esoterischen Lehre einer der sieben Chakren Punkte der Erde. Das Energiezentrum. Nachdem die eigentlich weiße Wand aber von so vielen Touristen befingert wurde, ist sie inzwischen mit Schautafeln zugehängt.

Zusammenfassend kann man Krakau als Reiseziel, als eine Metropole mit einem großen Spaßfaktor pro Quadratmeter empfehlen

Zypern

Sonntag, 06. Juni 2010

Zypern liegt am Schnittpunkt der verschiedensten Kulturen. Seit 1974 ist die Insel politisch geteilt. Den Südteil bildet die Republik Zypern. Im Süden der Insel ist für Urlauber nur wenig von den politischen Problemen zu spüren. Die Urlauber schätzen das Meer, die Strände und natürlich die 340 Sonnentage im Jahr. Aber auch für Kultur Interessierte ist Zypern ein interessantes Reiseziel. Ein herausragendes Kulturgut sind zum Beispiel die antiken Mosaike im Archäologiepark von Paphos. Man kann hier zwischen den Ausgrabungen von römischen Häusern, Tempeln und Theatern spazieren gehen. Die Mosaike befinden sich Haus des Dyonisos.  Dieser Park zählt zum Weltkulturerbe den UNESCO und die Stadt hat sich inzwischen durch ihn zu einer Touristenattraktion entwickelt.
Der Hafen von Paphos ist auf jeden Fall auch einen Besuch wert. Hier buhlen Fischlokale und Cafés um Gäste.  Man kann die zypriotische Küche genießen und dem quirligen Treiben im Hafen zusehen.

Diejenigen Urlauber die nach Zypern kommen, um einen Badeurlaub zu genießen werden sich wohl für einen Aufenthalt an der östlichen Küste entscheiden. Die Ostküste Zyperns ist für ihre feinen weißen Sandstrände mit seichtem, türkisfarbenem Wasser berühmt. An der westlichen Küste finden sich abgelegene Buchten, die mit ihren felsigen Abschnitten und tiefem Wasser ideal zum Schnorcheln oder Tauchen sind. Aktivurlauber finden auf Zypern eine ungeahnt vielfältiges Angebot für jede Art von Wassersport, aber auch zum Wandern oder Biken.

Die zypriotische Küche ist eine mediterrane Küche, die in der Geschichte durch die unterschiedlichen Herrscher, Einflüsse aus dem Orient und Griechenland in sich aufgenommen hat. Eine typische Spezialität ist der Halloumi, ein aus Schafts- und Ziegenmilch hergestellter Käse.

All diese Möglichkeiten der Urlaubsgestaltung verbunden mit der fast schon legendären zypriotischen Gastfreundschaft machen Zypern zu einem interessanten Reiseziel.

Ruhrgebiet – Kulturhauptstadt

Dienstag, 18. Mai 2010

Die Metropole Ruhr ist eine der Kulturhauptstädte Europas im Jahr 2010. Das Welterbe Zollverein ist eines der bekanntesten Industriedenkmäler in der Metropole Ruhr. Zeche und Kokerei Zollverein sind auch ein Zentrum für Kultur und Kreativwirtschaft. In dem Kulturzentrum gibt es ein vielfältiges Angebot an Geschichte, Veranstaltungen aus dem kulturellen Bereich und natürlich auch an Gastronomie.

Nachdem 1986 die letzte Kohle gefördert wurde und 1993 die Kokerei still gelegt wurde, wurde der Erhalt der Anlagen durch diese Umnutzung gesichert. Hier wurden früher bis zu 12.000 Tonnen Kohle täglich gefördert und verarbeitet. Immer noch schreitet die Sanierung der Hallen und Flächen voran. Ein Besucherzentrum ist erste Anlaufstelle für die Besucher der Zeche Zollverein, die gerne als größte und schönste Zeche der Welt bezeichnet wird, wegen ihrer außergewöhnlichen Architektur. Der Einstieg erfolgt über Deutschlands größte freitragende Rolltreppe, eine 58 Meter lange Gangway.

Die spannende Geschichte der Metropole Ruhr wird vom neuen Ruhr Museum auf Zollverein präsentiert. Allein das Gebäude wirkt von außen schon spektakulär, die ehemalige Kohlewäsche beeindruckt durch ihre Größe und Architektur. Die Geschichte des Ruhrgebietes wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet, aber auch die Gegenwart, Mythos und Realität des Ruhrgebiets von heute.

Ein Denkmalpfad führt durch erhaltene Anlagen und entlang von riesigen Maschinen und Transportbändern, die mit neuer Technik zu neuem Leben erweckt werden. Mittels 3-D-Projektionen können Besucher sehen, was sich hinter der Verkleidung einer Maschine abspielte. Im Zollverein Park ist eine gezähmte Wildnis entstanden. Die vorhandene Landschaft, die sich die Natur zurück erobert hat, wurde behutsam gestaltet und ergänzt. Neu angelegte Wege erschließen und verbinden das Areal.

weitere Informationen findet man bei:

Deutsche Städte und Gemeinden – City- und Hotelguide

Beschreibung:

Cityguide für alle Städte und Gemeinden mit Stadtplan, Immobilien, Veranstaltungskalender, Autobörse, Stellenmarkt, Hotels, Geschichte, Gewerberegister, Kultur, Freizeit etc.

Ferienhaus Urlaub in Italien

Dienstag, 11. Mai 2010

Es gibt viele gute Gründe für einen Urlaub in Italien. Weinliebhaber zieht es in die Toskana, Kulturreisende nach Venedig, Wanderer in die Dolomiten und für eine Mischung aus Badeurlaub und Kulturreise entscheidet man sich vielleicht für Sizilien. Sprichwörtlich ist die italienische Gastfreundschaft und Lebenslust. Damit diese besser genießen kann, sollte man vielleicht auf den Hotelalltag verzichten und damit in einem Ferienhaus Italien mehr Kontakt zu Land und Leuten bekommen.

Weinliebhaber in die Toskana

Um italienische Weine direkt beim Winzer kennen zu lernen, ist sicherlich die Region Chianti ein interessantes Urlaubsziel.  In vielen Orten der Toskana werden auch Ferienwohnungen zum Urlaub im Agriturismo angeboten. Diese Ferienwohnung auf dem italienischen Bauernhof haben aber inzwischen eher einen Swimming Pool als Stroh zu bieten. Ganz besonders ist der nahe Kontakt zu den Vermietern der Wohnung, den direkten Bezug zu den frischen Lebensmitteln und natürlich La Dolce Vita in Bella Italia.

Venedig für Kulturreisende

Ferienhäuser Italien findet man aber auch in den kulturell interessanten Städten wie Venedig und Florenz. Hier kann man von seiner Ferienwohnung direkt zum Markusplatz oder zum Dogenpalast starten.  Vielleicht ergibt sich auch die Gelegenheit eine Opernaufführung im Teatro La Fenice zu besuchen.

Wanderer in die Dolomiten

In den Dolomiten gibt es viele wunderschöne Chalets für Urlauber, die im Sommer eine schöne Basis für Wandertouren bieten und sich auch als Winter Domizil für Skifahrer eignen.

Sizilien

Sizilien lockt Urlauber mit Stränden, Kultur, Geschichte und wie jede Region in Italien mit einer ganz besonderen Küche. In den Städten und auf dem Land können Ferienwohnungen und Ferienhäuser angemietet werden.

Der Bär ist los in Bern

Sonntag, 09. Mai 2010

Bern ist die viertgrößte Stadt der Schweiz, nach Zürich, Genf und Basel und es ist eine quicklebendige Stadt mit einem reichen Kulturleben.  Aber jetzt erweist Bern mit einem neuen Bärenpark seinem Wappentier alle Ehre.

Bereits in Darstellungen aus dem 16. Jahrhundert der Stadt Bern sind Anlagen zu erkennen, in denen Bären gehalten werden. Jetzt aber hat die Stadt tief in die Tasche gegriffen und einen neuen 6000 Quadratmeter großen Bärenpark angelegt. Der Park wurde vergangenen Oktober eröffnet. Steile Hänge zum Klettern und große Wasserbecken bieten den Tieren ideale Verhältnisse. Für die Bürger von Bern ist der Bär mit seiner Stärke als Wappentier der Stadt eine Herzensangelegenheit. Aber auch die Touristen sollen natürlich durch den Park angezogen werden. Dafür hat die Stadt tief in die Tasche gegriffen und rund 24 Millionen Euro investiert. In dem Park leben die Bären Björk und Finn. Vor kurzem haben die beiden sogar Nachwuchs bekommen. Die zwei Bärenbabys heißen Berna und Urs und gedeihen prächtig.

Aber Bern hat wie gesagt auch ein reiches Kulturleben. Kulturell Interessierte  werden auf keinen Fall die Kunsthalle, das Zentrum Paul Klee und das Albert-Einstein-Museum versäumen wollen. Auch das internationale Jazzfestival in Bern, das noch bis zum 22. Mai stattfindet, genießt ein hohes Ansehen. Die malerische Altstadt von Bern wurde 1983 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und ist schon ein Kunstwerk für sich.

Bern begeistert auch Shopping Freunde. 6 km ziehen sich Arkaden durch die Stadt. Von den Bernern werden sie Laubengänge genannt. Hier reiht sich ein Geschäft an das nächste und man ist froh für jedes Café dazwischen, in dem man sich von Bären, Kunst und Kaufen erholen kann.