Mit ‘Kulturreisen’ getaggte Artikel

Von Aida bis Zauberflöte, von Balletts, über Musicals bis Theater: Roms Kulturszene lebt am Puls der Zeit

Samstag, 29. Oktober 2011

Es dürfte wohl weithin bekannt sein, dass Rom auf eine lange Geschichte und eine bewegte Entwicklung zurückblicken kann. Die Dichte, die Rom an antiken Baudenkmälern, historischen Kunstwerken und Museen aufweist, ist mit Abstand eine der höchsten in Europa.

Rom spielt darüber hinaus nicht erst seit gestern eine entscheidende Rolle, was die Entwicklung der Kulturszene Italiens betrifft. Die sogenannte ewige Stadt ist von jeher ganz vorne mit dabei, wenn es um Architektur, Kunst und Musik geht. Als Hauptstadt Italiens und mit knapp 3 Millionen Einwohnern bietet Rom schließlich alles, was das Kunst- und Musikerherz begehrt.
Roms Kulturszene kennt kein Saisonende
Gedenkt man nun, dieser eindrucksvollen Stadt einen Besuch abzustatten, dann kann man dies getrost sommers wie winters tun. Der Sommer hat den Vorteil, dass man alles bei warmen Außentemperaturen wahrnehmen kann und viele kulturelle Veranstaltungen unter freiem Himmel stattfinden. Die schönsten Freiluftaufführungen finden im Giardino degli Aranci oder im Anfiteatro della Quercia del Tassov statt, von wo aus man einen tollen Blick über die Dächer Roms hat.
Im Winter kann man dann elegant in einer Abendrobe eine Opernaufführung im Teatro dell’Opera di Roma, einer der größten Opern Italiens, genießen. Weiterhin findet man etwa 20 Theater und sechs Konzertsäle in Rom, die für ausreichend Unterhaltung sorgen werden.
Wem es eher nach Tanz ist, der kann einen Auftritt des Rome Opera Ballet in der Oper besuchen oder sich eine der bemerkenswerten zeitgenössischen Tanzaufführungen im Teatro Olimpico ansehen.
Spät abends, nach einer bewegenden Aufführung und einem beruhigenden Glas Wein in einer der vielen Bars oder Restaurants in Rom, schließt man dann die Tür zu seiner Ferienwohnung Rom von Privat auf und fühlt sich wie zu Hause. Dort kann man sich ausruhen und Kraft schöpfen für neue kulturelle Ausflüge.
Am kommenden Tag entscheidet man sich dann vielleicht für eine Theateraufführung im renommierten Teatro Argentina oder im Teatro Nazionale oder man geht in ein klassisches Konzert im berühmten Auditorium Parco della Musica oder in der angesehenen Accademia Nazionale di Santa Cecilia.
Wie auch immer man sich entscheidet, man wird es wohl nicht bereuen und Rom, dank seines vielfältigen Angebotes, sicherlich nicht zum letzten Mal besucht haben.

Leipziger Freiheit

Montag, 28. März 2011

Die Stadt Leipzig mit ihrer Schönheit und Vitalität zu erleben, kann viele Facetten haben, Leipzig bietet viele Gründe für einen Besuch. Überall in der Stadt spürt man die Aufbruchsstimmung, die mit der Image Kampagne „Leipziger Freiheit“ unterstützt werden soll. Urlauber und Messebesucher haben aber auch die Freiheit, sich für ihre persönlichen Highlights der Kulturstadt Leipzig zu entscheiden.  Die Auswahl ist groß.

Musikstadt Leipzig

Leipzig kann eine große Musiktraditon vorzeigen. Johann Sebastian Bach wirkte von 1723 bis 1750 im Thomaskantor und das Wohn-und Sterbehaus von Felix Mendelssohn Bartholdy kann in Leipzig besichtigt werden. Beide sind untrennbar mit der Stadt verbunden. Leipzig war im 19. Jahrhundert neben Wien und Paris das musikalische Zentrum Europas. Alle großen Komponisten und Dirigenten haben hier gewirkt. Im Mittelpunkt stand damals wie heute das Gewandhaus.

Messestadt Leipzig

Im Jahr 1997 feierte die Stadt 500 Jahre kaiserliches Messeprivileg und gilt als „Mutter aller Messen“.  Ein Zeichen zum Aufbruch in die Zukunft ist das neue hochmoderne und architektonisch interessante Messegelände. Hier finden die Automobil International, die Buchmesse, die Games Convention und eine große Touristikmesse statt.

Innenstadt

Die Innenstadt Leipzigs ist überschaubar und fußgängerfreundlich. Innerhalb eines 3,5 km  langen Promenadenriges, lassen sich hier viele Sehenswürdigkeiten erlaufen. Ein Beispiel ist das an der Ostseite des Marktplatzes gelegene Rathaus, einer der wichtigsten Renaissance Bauwerke auf deutschem Boden.

Hauptbahnhof

Der Leipziger Hauptbahnhof ist einer der größten Kopfbahnhöfe Europas, der gleichzeitig der gleichzeitig als modernes Dienstleistungszentrum genutzt wird und als einer der schönsten Bahnhöfe überhaupt gilt.

Stadt der friedlichen Revolution

In Leipzig kann man die Original Schauplätze der friedlichen Revolution von 1989 besichtigen. Die Spurensuche führt zu Nikolaikirche, Augustusplatz und  Promenadenring.

Zum entspannen zwischen allen diesen möglichen Besichtigungen und Erlebnissen lädt eine einmalige Park- und Auenlandschaft ein, die sich in einem grünen Gürtel durch die Stadt zieht.

Wer sich für all diese Entdeckungen etwas mehr Zeit und Freiheit gönnen möchte, findet Unterkünfte in Leipzig hier

Zum Karneval die Koffer packen

Dienstag, 22. Februar 2011

Wer sich zu Karnevalszeiten für eine Reise entscheidet kann in Europa die vielfältigsten Fastnachtstraditionen hautnah erleben und das meistens bei besserem Wetter als hier bei uns. Ob Karneval, Fastnacht oder Fasching jede Region bzw. jede Kultur hat ihre eigenen Traditionen.

Teneriffa

Karneval auf Teneriffa bietet Tagestemperaturen von ca. 20 Grad und dauert fast einen ganzen Monat lang. Die närrischen Tage haben bereits am 15. Februar begonnen. Am elften März findet mit einem Parcours von Travestie Künstlern in Puerto de la Cruz eines Highlights statt. Mehr als eine Million Besucher hat der Karneval auf Teneriffa in guten Jahren schon auf die Insel gelockt. Ein großer Umzug beendet am 13. März die närrischen Tage.

Basler Fasnacht

Die nächste Basler Fasnacht beginnt mit dem Morgenstraich am 14.März. Der Morgenstraich am Montagmorgen nach dem Aschermittwoch ist der Auftakt. Die Innenstadt wird komplett verdunkelt und die Gruppen der Aktiven Fasnachter entzünden ihre Laternen und ziehen mit Musik durch die Stadt. Am 17. März endet die Basler Fasnacht auch schon wieder, es empfiehlt sich jedoch für jeden Besucher der Stadt sich mit den ureigenen „Benimmregeln“ vertraut zu machen, damit er nicht „mit Räppli apliziert“ wird Icon Wink in

Karneval in Nizza

Mehr als eine Million besuchen jährlich den Karneval in Nizza. Auch hier ist die Rolle der Zuschauer eher passiv. Die Urlauber bewundern Pappkarton Köpfe, bunte Blumenkorsos, Musikgruppen und Straßenkünstler. Mittelpunkt der Aktivitäten ist rund um die Place Masséna in Nizza. Die Feierlichkeiten enden hier in Nizza am Mardi Gras – dem „Fetten Dienstag“

Karneval in Venedig

Eine geheimnisvolle Atmosphäre zaubert der Karneval in Venedig. Kennzeichnend sind fantasievolle Kostüme, aufwändige venezianische Masken und natürlich opulente Bälle in den Palazzi. Zur Eröffnung findet der berühmte „Engelsflug“ statt, eine berühmte Person schwebt an einem Seil vom Campanile zur Erde. In Ermangelung breiter Straßen gibt es im Karneval von Venedig keine Umzüge, sondern die ganze Stadt wird zur Bühne, natürlich mit dem Markusplatz und der Rialto Brücke als Zentrum.

Weitere Reise- und Urlaubsberichte findet man bei Reise-nach.net Urlaubsberichte

Stadt des Vergessens

Dienstag, 21. Dezember 2010

Die Erinnerung an den Krieg möchten die Einwohner der libanesischen Hauptstadt Beirut möglichst schnell vergessen. Vor dem Bürgerkrieg wurde Beirut oft als Paris des Nahen Ostens bezeichnet.  Heute feiert Beirut seine Auferstehung als Stadt des Feierns und Vergnügens.

Zwei Millionen Touristen kamen im vergangenen Jahr nach Beirut. Selten kann ein Reiseziel einen solchen Zuwachs an Touristenströmen verzeichnen, wie die libanesische Hauptstadt, seit dort ein (wenn auch instabiler)  Frieden herrscht.

Der Aufbau der Stadt geht rasant voran. Überall tummeln sich die Bagger, auch auf der Corniche, der eleganten Küstenstraße, an der auch die Strandpromenade liegt. Auf den Boulevards gibt es zahlreiche Straßencafés, die um die Aufmerksamkeit konkurrieren.  Auf den Dachterrassen der Hoteltürme befinden sich Freiluft Discos, wo heute Menschen miteinander feiern, die sich noch vor 20 Jahren bekämpft haben. In der libanesischen Hauptstadt wird jeder Anlass zum Feiern wahrgenommen. Das turbulenteste Nachtleben Beiruts wird im Stadtviertel Gemmayzeh gefeiert.

Auf der Place de l´Etoile, dem sternförmigen Mittelpunkt des alten und neuen Beirut, erkennen Touristen, dass das Kapital in den Libanon zurück gekehrt ist, ein Uhrenturm mit einem Ziffernblatt von Rolex zeigt die Zeit an. Beirut hat sich die Lebensfreude der fünfziger und sechziger Jahre zurück erobert und ist allemal ein interessantes Ziel für eine Städtereise.

Ein Besuch der libanesischen Hauptstadt am östlichen Mittelmeer lohnt sich also auf jeden Fall. Die Fluggesellschaft Germania startet von Berlin und Düsseldorf nach Beirut. Vielleicht ist das Erkunden von Beirut auch eine schöne Idee für einen Anschlussaufenthalt für eine Libanon Rundreise.

Wenn die Gondeln Schneemäntel tragen

Dienstag, 30. November 2010

Im Sommer wollen viele Menschen La Serenissima durch den Ehreneingang betreten.

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Im Winter hat Venedig einen ganz besonderen Zauber. Wenn die Touristenströme versiegt sind, erlebt man Venedig in aller Ruhe. All das, was die Lagunenstadt so einzigartig macht, 700 prunkvolle Paläste, 180 malerische Kanäle mit 453 Brücken, kann man dann ohne Gedränge erleben.

Jedes Jahr kommen ca. 20 Millionen Besucher zu La Serenissima – der durchlauchtesten aller Städte, aber die meisten kommen im Sommer. Im Herbst und im Winter kommen nur wenige Touristen und Venedig gehört den Venezianern. Jetzt kann man in Ruhe in den Läden, auch in denen rund um den Markusplatz, stöbern. Selbst der Dogenpalast kann ohne lange Wartezeit und ohne langes Schlange stehen besichtigt werden.

Die Stimmung ist ganz besonders – Venedig atmet durch. Morgens hüllt Nebel Kirchtürme, Balkone und Spitzbogen Fenster in geheimnisvolle Schleier. Wenn kurz darauf die Sonne scheint, wird alles in ein klares Herbst- oder Winter Licht getaucht. Manchmal fallen auch vereinzelte Schneeflocken auf die Gassen. Dann bieten die Straßenverkäufer ihre Waren wenig beachtet unter Regenschirmen an und japanische Touristen erleben ihre Gondelfahrt mit Regenschirmen, aber auch das natürlich mit der gewohnten Gleichmut.

Vielleicht kann man dieses venezianische Wintermärchen mit einem unglaublich teuren Cappuccino im Café Florian direkt am Markusplatz krönen. Hier saßen schon Goethe, Balzac und andere Berühmtheiten und man hat das Gefühl die Zeit wäre stehen geblieben. Oder man mischt sich unter die Venezianer und genießt ein „ombra“ ein übliches 0.1 l Glas Wein in einer der „bàcaro“ – den typischen Weinstuben.

Diese Pausen geben neue Kraft, vielleicht für die Besichtigung der Basilica di San Marco. Herrliche Gemälde und Verzierungen mit sehr viel Gold schmücken Kuppeln und Wände des berühmten Markusdoms