Archive for November, 2010

Wenn die Gondeln Schneemäntel tragen

Dienstag, November 30th, 2010

Im Sommer wollen viele Menschen La Serenissima durch den Ehreneingang betreten.

Im Winter hat Venedig einen ganz besonderen Zauber. Wenn die Touristenströme versiegt sind, erlebt man Venedig in aller Ruhe. All das, was die Lagunenstadt so einzigartig macht, 700 prunkvolle Paläste, 180 malerische Kanäle mit 453 Brücken, kann man dann ohne Gedränge erleben.

Jedes Jahr kommen ca. 20 Millionen Besucher zu La Serenissima – der durchlauchtesten aller Städte, aber die meisten kommen im Sommer. Im Herbst und im Winter kommen nur wenige Touristen und Venedig gehört den Venezianern. Jetzt kann man in Ruhe in den Läden, auch in denen rund um den Markusplatz, stöbern. Selbst der Dogenpalast kann ohne lange Wartezeit und ohne langes Schlange stehen besichtigt werden.

Die Stimmung ist ganz besonders – Venedig atmet durch. Morgens hüllt Nebel Kirchtürme, Balkone und Spitzbogen Fenster in geheimnisvolle Schleier. Wenn kurz darauf die Sonne scheint, wird alles in ein klares Herbst- oder Winter Licht getaucht. Manchmal fallen auch vereinzelte Schneeflocken auf die Gassen. Dann bieten die Straßenverkäufer ihre Waren wenig beachtet unter Regenschirmen an und japanische Touristen erleben ihre Gondelfahrt mit Regenschirmen, aber auch das natürlich mit der gewohnten Gleichmut.

Vielleicht kann man dieses venezianische Wintermärchen mit einem unglaublich teuren Cappuccino im Café Florian direkt am Markusplatz krönen. Hier saßen schon Goethe, Balzac und andere Berühmtheiten und man hat das Gefühl die Zeit wäre stehen geblieben. Oder man mischt sich unter die Venezianer und genießt ein „ombra“ ein übliches 0.1 l Glas Wein in einer der „bàcaro“ – den typischen Weinstuben.

Diese Pausen geben neue Kraft, vielleicht für die Besichtigung der Basilica di San Marco. Herrliche Gemälde und Verzierungen mit sehr viel Gold schmücken Kuppeln und Wände des berühmten Markusdoms

Katalonien

Montag, November 15th, 2010

Katalonien erstreckt sich von den katalanischen Pyrenäen mit bis zu 3000 m hohen Gipfeln bis ans Mittelmeer mit der Costa Brava. Katalonien hat eine mehr als 1000-jährige Geschichte mit eigener Kultur und Sprache. Die Hauptstadt ist Barcelona. Girona, Tarragona und Lleida sind Provinzhauptstädte.

Barcelona

Barcelona beeindruckt Urlauber mit einer imposanten Architektur, schrägen Modeläden und unendlich vielen Tapa Bars. Die Metropole – eine der aufregendsten Europas ist Ausgangspunkt vieler neuer Trends aus den Bereichen Mode, Clubleben und Küche. Barcelona profitierte von den Olympischen Spielen 1992, seit dieser Zeit kommen immer mehr Touristen in die Stadt.

Girona

Girona ist die Provinzhauptstadt der Region Costa Brava. Sehenswert ist die Altstadt von Girona, die fast völlig von Modernisierungen verschont geblieben ist. Ein Spaziergang durch die alten Gassen ist wie eine Reise durch die Zeit. Girona wird die höchste Lebensqualität in Spanien nachgesagt. Es gibt viele nette Boutiquen und Cafés.

Katalonien für Aktivurlauber

Auf stillgelegten Bahnstrecken wurden Radwege erschlossen – die grünen Wege. In fünf Tagen kann man Katalonien von den nördlichen Ausläufern der Pyrenäen bis ans Mittelmeer mit dem Fahrrad erkunden. Die ehemaligen Bahntrassen wurden für naturnahen Tourismus hergerichtet und gewähren Wanderern und Radlern einen Einblick in die abwechslungsreiche Landschaft Kataloniens. Von Ripoll bis nach Sant Feliu de Guixols an der Costa Brava gliedert sich die 136 km lange Strecke in drei Abschnitte. Genuss Radler werden die Strecke von Girona an die Costa Brava am angenehmsten finden, da es bis ans Meer überwiegend bergab geht und nur wenige Anstiege zu bewältigen sind. Um Girona gibt es aber auch Mountain Bike Abschnitte und Rennrad Routen. Eine gute Unterkunftsmöglichkeit sind Ferienhäuser Costa Brava.

Berge und Meer auch in der Küche

Die Gegensätze der Landschaft kennzeichnen auch die katalanische Küche. Es gibt vielfältige Kombinationen aus Fleischgerichten mit Meeresfrüchten zu entdecken, etwa Hähnchen mit Langusten oder Kaninchen mit Gambas..

Champagner Luft in Bad Tölz

Mittwoch, November 10th, 2010

Die frische Luft im bayrischen Kurort Bad Tölz ist so rein, dass sie auch als Champagnerluft bezeichnet wird. Bad Tölz bietet vielfältige Erholungsmöglichkeiten, aber auch gute Bedingungen für eine aktive Urlaubsgestaltung beim Golfen, Biken oder Nordic-Walking. Ein Kurort wie Bad Tölz ist natürlich auch ein empfehlenswertes Reiseziel für Singlereisen.

Gesundheit und Kur

Seit 1969 ist Bad Tölz Heilklimatischer Kurort aufgrund seines milden Reizklimas. Die Jodquellen wurden bereits vor über 150 Jahren entdeckt. Verabreicht wird Jod als Trink- oder Badekur, als Jodseifenabreibung, als Inhalation und für Augenbehandlungen. Seit 2005 ist Bad Tölz anerkanntes Moorheilbad. Die Behandlungen lindern und heilen chronische und akute Beeinträchtigungen des Bewegungsapparates sowie bestimmte Frauenleiden.

Aktivurlauber in Bad Tölz

Hier findet sich der erste Nordic-Fitness-Park Tölzer Land und bietet sechs unterschiedliche Touren zum Nordic Walking in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. In Bad Tölz warten zwei landschaftlich schön gelegene Golfplätze auf die Urlauber. Am Buchberg haben Sie am Abschlag 7 einen wunderschönen Ausblick über den Kurort. In Bad Tölz kreuzen sich die schönsten Radwege Bayerns der Bodensee-Königssee-Radweg, der Isar-Radweg und die Via Bavarica Tyrolensis und der Fernradweg von München bis ins Inntal. Mountainbike Fans können in der nächsten Umgebung bergauf und – ab fahren, bis die Beine brennen und dabei wunderschöne Aussichten genießen, zum Beispiel bei einer Tour auf die Schwaigeralm am Rechelkopf. Das Naturschutzgebiet Karwendel bietet um den Kurort abwechslungsreiche Wanderwege. Der Tölzer Hausberg, der 1237 m hohe Blomberg ist eher schon etwas für Gipfelstürmer.

Neben den Almen und Hütten lädt auch die Altstadt mit ihren zahlreichen Cafés und Restaurants zum Verweilen ein. Sie liegt rechts der Isar, links davon ist der Kurteil mit dem historischen Kurhaus. Die gepflegten Parkanlagen laden zu einem Spaziergang ein.