Archiv für Dezember 2009

Weihnachten ist Reisezeit

Dienstag, 15. Dezember 2009

Alle Jahre wieder gehören die Weihnachtsfeiertage zu den Hauptreisetagen im Jahr. Auf den Straßen rechnet der ADAC am 18.Dezember mit dem größten Verkehrsaufkommen, da an diesem Tag in 10 Bundesländern die Ferien beginnen.

Gerade bei Reisen in der Weihnachtszeit bevorzugen viele Menschen das Auto als Transportmittel. Oft geht die Reise ja auch zu Verwandten und es gibt viel zu transportieren. Oder die Urlauber wollen die Weihnachtsbescherung am Urlaubsort erleben und nehmen alle Geschenke mit auf die Reise. Viele Reisenden befürchten auch übervolle Züge und fahren deshalb mit dem Auto. Für Autofahrten wäre es sinnvoll noch auf den 22. Oder 23. Dezember auszuweichen, um so den überfüllten Straßen auszuweichen. Außerdem gibt es für diese Tage immer noch Spartarife und somit günstige Tickets bei der Bahn.

Auch wer eine Flugreise stressfrei erleben möchte, sollte einige Dinge beachten.  Für Flug- wie für Autoreisen gilt, je besser die Reiseplanung, umso entspannter kann man am Urlaubsziel ankommen. Bei einer Flugbuchung empfiehlt es sich Mutter- und Kind Sitzplätze zu buchen, weil es dort mehr Platz gibt, um auch mal zu spielen.

Wenn es möglich ist, sollte man sich für einen Non-Stopp-Flug entscheiden, um sich den Stress des mehrfachen Ein- und Auscheckens zu ersparen. Häufig werden auch Vorabend- oder Online Check In Möglichkeiten angeboten und man kann sich so lästige Wartezeiten am Schalter ersparen.  Kleinere Kinder können den Druckausgleich im Flugzeug noch nicht gut bewältigen. Auch sollten sie fast doppelt so viel trinken, wegen der trockenen Luft. Eine gute Idee ist es auch, was zur Beschäftigung mitzunehmen und vielleicht einen kleinen Snack, falls die Kinder das Bordessen nicht mögen.

Kulinarische Exotika

Freitag, 11. Dezember 2009

Es gibt einen neuen Beruf, der die Globalisierung auf ganz eigene Weise voran treibt. Food Hunter reisen in die entlegensten Winkel der Welt, auf der Suche nach kulinarischen Exotika, die sich für den Verkauf in die westliche Welt eignen. An erster Stelle deren Reiseziele steht zur Zeit Asien.  Mark Brownstein ist einer der bekanntesten Food Hunter. Er hat bereits 2004 damit begonnen seine Liebe zur exotischen Küche zum Beruf zu machen. Seit diesem Zeitpunkt ist er häufig auf Reisen, um am Reiseziel die besonderen Spezialitäten der dortigen Küche zu entdecken. Aus der Türkei bringt er besondere Oliven und Sumachbeeren mit. Von Laos brachte er ein Rezept für Khao Kiep mit, einen dünnen Cracker.  Mark Brownstein experimentiert mit den Zutaten und den Rezepten und verkauft seine Neu Entdeckungen dann an High End Restaurants in der ganzen Welt. Inszwischen jettet er hauptberuflich in Sachen Lebensmittel durch die ganze Welt. Er gibt den Menschen in Kaschmir oder in Laos die Möglichkeit ihre Verdienstmöglichkeit zu steigern. Gäste in den Nobelrestaurants haben durch seine Neuigkeiten mehr Möglichkeiten, die Langeweile vom Teller zu vertreiben und Köche können Ihre Kreativität besser ausleben.

Seltene Gewürze, Wurzeln, Nüsse und exotische Rezepte kommen so zu neuen Ehren und werden vor dem Vergessen bewahrt. Auch junge Menschen in Thailand oder Indonesien wollen inzwischen Starbucks und Maredo. Deshalb bekommt diese Tätigkeit auch inzwischen eine historische Dimension.

Vielleicht wäre das ja auch eine schöne Idee für nächste Urlaubsreise. Über die Märkte zu streifen und mit den Menschen zu reden. Am besten ist es wohl, ältere Frauen zu befragen, was sie anbauen, was sie essen und wie sie es zubereiten. Sicherlich findet sich so auch die eine oder andere gute Idee für den eigenen Teller und auf jeden Fall lernt man Land und Menschen besser kennen.

Skifahren braucht Vorbereitung

Montag, 07. Dezember 2009

Wer seinen Wintersport Urlaub unbeschadet erleben möchte, sollte sich auch um die entsprechende Vorbereitung kümmern. Nicht jeder trainiert das ganze Jahr über Fitness. Spätestens aber 4 Wochen vor dem ersten Skitag sollte man mit Skigymnastik beginnen. Hier werden Beweglichkeit, Koordination und Kondition trainiert. Die Kurse werden von vielen Vereinen angeboten.

Nicht nur den eigenen Körper sollte man vorbereiten, auch die Ski müssen einer Inspektion unterzogen werden. Am besten lässt man vor Beginn der Ski Reise von einem zertifizierten Fachgeschäft die Bindung neu einstellen und die Ski präparieren. Nach fünf Skitagen sollten diese Maßnahmen dann wiederholt werden, damit Eigenschaften wie Kantengriff und Laufruhe erhalten bleiben .

Aber auch bei der Neuanschaffung von Skiern und Ski Schuhen gibt es einiges zu beachten. Anfänger sollten eher weiche Ski Schuhe tragen, Fortgeschrittene können harte Ski Schuhe tragen.  Absolut wichtig ist aber eine perfekte Passform.  Nur dann ermöglichen die Skischuhe dem Sportler die richtige Körperhaltung und garantieren volle Kanteneinsätze. Skifahrer brauchen mit dem richtigen Schuh weniger Kraft und die Füße werden entlastet.

Auch die Auswahl an Skiern ist nur schwer zu überschauen. Für normale Skifahrer sind Allround und Cross Carver gut geeignet. Sie sind lauf ruhig und haben eine große Bandbreite. Race Carver können durchschnittlichen Skifahrer Probleme bereiten, da sie leicht eine gewisse Eigendynamik entwickeln. Die Gefahr, die Kontrolle zu verlieren, ist dann relativ hoch.

Viele Skiunfälle passieren auch Unachtsamkeit. Skifahrer sollten schon morgens ausreichend trinken, um Müdigkeit vorzubeugen. Auch sollte man vor der ersten Abfahrt auf eine gewisse Aufwärmphase achten, ein paar Schritte den Berg hoch laufen, einige Dehnübungen machen. Anfänger sollten vielleicht etwas früher am Tag fahren, um das dichteste Gedränge zu vermeiden und so sichere Urlaubstage im Wintersport zu verbringen. Für einen gut organisierten Tagesablauf ist es hilfreich bei der Urlaubsplanung eine passende von vielen günstigen Winterberg Ferienwohnungen auszuwählen.

Wenn man auf diese Vorbereitungen achtet, sollte unbeschwerten Skireisen nichts mehr im Wege stehen.

Solegro bietet Angebote rund um das Thema Skireisen

Aus dem Meer oder vom Himalaya – eine salzige Geschmacksreise

Dienstag, 01. Dezember 2009

Vor nicht allzu langer Zeit standen noch meterlange gedrechselte Pfeffermühlen in jedem besseren Restaurant. Heute ist das eher ein Zeichen dafür, dass die Zeit etwas stehen geblieben ist. Heute ist Salz der neue Pfeffer.

Die Gäste in besseren Restaurants sind weltläufiger und informierter geworden und noch vor dem Gruß aus der Küche werden häufig Brot, Olivenöl und Schälchen mit verschiedenen Salzen gereicht. Unbehandelte Salze bieten einen gewaltigen geschmacklichen Unterschied zum herkömmlichen Speisesalz. Die Natursalze sind milder und unterstreichen den Eigengeschmack des Produktes.

Das rosa Himalaya Salz wurde durch ein Buch – Wasser und Salz – Urquell des Lebens – aus dem Jahr 2001 populär. Wissenschaftliche Belege für die darin behaupteten Heilwirkungen gibt es bis heute nicht. Aber inzwischen hat das rosafarbene Salz von der esoterischen zur kulinarischen Karriere gewechselt.

Das Maldon Sea Salt stammt von der englischen Nordseeküste nahe der Stadt Maldon. Das kristalline Salz eignet sich besonders gut zum Würzen von Fisch, Fleisch und Gemüse nach der Zubereitung. Es wird schon seit über 100 Jahren von einem Familienbetrieb hergestellt.

Aus dem bretonischen Guérande kommt das beliebteste Fleur de Sel, was längst kein Geheimtipp mehr ist, sondern eher schon ein Trendprodukt. Sogenannte Salzgärten gibt  es aber auch anderswo in Frankreich, Spanien, Portugal oder in Italien. Die Fleur de Sel – die Salzblume ist die beste Qualität des in Salzgärten gewonnenen Meersalzes. Es wird nur an bestimmten Tagen in Handarbeit abgeschöpft. Der besondere Geschmack entsteht durch Calcium- und Magnesiumsulfatanteile.

All diese Natursalze oder Edelsalze sind auch für zu Hause erhältlich, ob pur oder aromatisiert mit Oliven, mit Meeresalgen oder geräuchert. In diesem Sinne steht einer Geschmacksreise in der eigenen Küche nichts mehr im Wege.