Archiv für Oktober 2009

Oman

Donnerstag, 08. Oktober 2009

Das Sultanat liegt im Südosten der Arabischen Halbinsel und bietet Touristen vielfältige Eindrücke. Oman Reisende kommen wegen der Wüsten, der Wadis, der alten Festungen und der Forts ins Land. Die touristische Infrastruktur wurde in den letzten Jahren wesentlich verbessert und wird immer noch voran getrieben. Trotz dieser fortschreitenden Erschließung gibt es im Oman noch arabische Märchen zu entdecken.  Die omanische Exklave Musandam grenzt an die Straße von Hornuz. In den omanischen Fjorden von Musandam konnte sich die Delphin Population wieder erholen. Hierher kommt auch Mohammed Ba regelmäßig – der Delphinflüsterer. Er hat die Sprache der Delphine erlernt und kann sie mit seinen Lauten binnen kürzester Zeit zusammen rufen.

Neben diesem arabischen Märchen bietet das Sultanat Oman aber auch viele andere Möglichkeiten für Touristen. Wanderungen sind besonders in den Bergregionen gut möglich. Man kann sich hier ganz gut an den Pisten orientieren, die zu den Oasen führen. Wüsten und abgelegene Bergregionen eignen sich auch gut für Exkursionen mit Off Road Fahrzeugen. Zum Tauchen und Schnorcheln gibt es ebenfalls viele Gelegenheiten.

Da das Gebiet von Oman schon vor ca. 7000 Jahren besiedelt war, war esl in der langen Geschichte immer wieder Angriffen von Meeresseite ausgesetzt. Dies führte zu einer außergewöhnlich hohen Dichte von Forts in der Küstenregion. Diese Anlagen sind heute besondere Sehenswürdigkeiten. Teilweise stehen diese Forts auf der Weltkulturerbe Liste der UNESCO.

Oman wird aus Europa von mehreren Fluglinien angeflogen. Zur Fortbewegung innerhalb des Landes sollte man sich ein Fahrzeug mieten, Eisenbahnen gibt es nicht und die Sehenswürdigkeiten sind nur selten von den Buslinien erschlossen. Die meisten Hotels sind untere Mittelklasse, aber inzwischen sind ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden. Essen gehen kann man recht einfach. Es finden sich überall zumindest einfache Restaurants. Je näher man der Hauptstadt ist, je größer wird auch das Angebot von spezialisierten Restaurants.

Ein Traum von Afrika

Montag, 05. Oktober 2009

Tagsüber Löwen, Elefanten und Büffel beobachten, den Abend in einer Lodge genießen und nachts mit den Geräuschen der Savanne einschlafen. Auf den Spuren von Joy Adamson und ihres Ziehkindes Elsa, der sanftmütigen Raubkatze können Kenia Urlauber wandeln. Um sich diesen Safari Traum zu erfüllen bietet sich eine Safari im Meru Nationalpark mit Übernachtung in der Lodge Elsas Kopje an. Die Löwin Elsa wurde durch Joy Adamson zum Mythos. Adamson schrieb ein Buch darüber, wie sie und ihr Mann, ein Wildhüter, ein Löwenbaby mit der Flasche groß gezogen haben. Die Löwin lebte 3 Jahre bis zur Auswilderung im Camp der Wildhüter. Auch heute noch sind die Big Five die Attraktion jeder Safari. In den fünfziger Jahren waren Löwen, Elefanten, Büffel, Leoparden und Nashörner noch Bestien, die es zu erlegen galt. Joy Adamson mit ihrem Buch und dem später an Original Schauplätzen gedrehten Film war mitverantwortlich dafür, dass sich die Wahrnehmung von Wildtieren in unserer Gesellschaft geändert hat. So bevorzugen die Reisenden heute Foto Safaris, allgemeine Rundreisen, aber es werden auch Reit Safaris und Golf Safaris angeboten.

Heute ist die Ebene, die früher Elsa durchstreifte ein großer Nationalpark, was hauptsächlich auch dem Engagement und wohl auch der Durchsetzungsfähigkeit von Joy Adamson zu verdanken ist. In der Lodge Elsas Kopje, die aus 9 Steinhäusern mit Strohdächern besteht, lebt die Erinnerung fort. Die Gäste erleben eine Zeitreise. Hier können die Urlauber glückliche Safari Momente mit den Annehmlichkeiten moderner Zivilisation  verbinden. Nach der Fahrt im offenen Landrover durch die Steppe kann man bei einem heißen Bad den Panoramablick über die Steppe direkt von der Wanne aus genießen. Viele Lodges in Kenia arbeiten ökologisch und sozial verträglich.

Tango Stadt Buenos Aires

Donnerstag, 01. Oktober 2009

Tango ist die Art wie Buenos Aires die Welt umarmt. Buenos Aires und die die Tango Welt sind voller Kultur, es gilt die Geheimnisse zu entdecken. Ganz besondere Gelegenheiten hierfür sind Südamerika Reisen.

Buenos Aires wirkt auf den ersten Blick wie eine Symbiose aus Barcelona und Paris, eine sehr elegante Stadt.  Jedes der 48 Barrios (Stadtviertel) weist ein eigenes Stadtbild und Lebensgefühl auf. Im eleganten Stadtviertel Recoleta steht eines der stilvollsten Luxushotels  von Südamerika, der Alvear Palast. Der Recoleta-Friedhof beherbergt auf fast 4 ha Generationen der amerikanischen Elite, unter anderem auch Evita. Eine der Haupttouristenattraktionen ist sicherlich das Stadtviertel La Bocca. Daran grenzt das Barrios  San Telmo. Hier wuchs auch die legendäre spätere First Lady Evita Péron auf.

Das Nachtleben von Buenos Aires bringt die Qual der Wahl mit sich. Bars und Diskotheken sind bis Sonnenaufgang geöffnet und bevölkert. Die Alternative ist jedoch, sich von einem der überaus günstigen Taxis in eines der vielen Tangolokale entführen zu lassen. Ein Taxi ist fast die einzige Möglichkeit, weil die U-Bahn schon gegen 22 Uhr ihren Fahrdienst einstellt. In Buenos Aires hat sich ein großer Markt für Tango begeisterte Touristen gebildet. Laut einer Studie des Fremdenverkehrsamtes von Buenos Aires zieht es jährlich mehr als 100.000 Europäer zum Tango Tanzen an den Rio del la Plata.

Übungsstunden und Tanzabende – Milongas werden überall angeboten. Es hat sich eine regelrechte Parallelwelt für Tango Fans entwickelt. So genannte Taxi-Tänzer können für Unterrichtsstunden oder Milongas gemietet werden. Pro Abend belastet ein solcher Taxi Tänzer die Reisekasse mit ca. 20 Euro nach derzeitigem Kurs. Überall werden Flugblätter oder Magazine mit Angeboten von Einheimischen verteilt.

Bei den Tanzabenden, die manchmal schon nachmittags beginnen Icon Wink in Tango Stadt Buenos Aires , gelten komplexe Regeln von Sitzordnung, Schauen, Auffordern und für die Figuren auf der Tanzfläche. Beim Tango kommt es auf die Haltung an, auf den Stil. Tangueros gleiten mit verhaltener Leidenschaft, kleinen Bewegungen und einer manchmal fast unerträglichen Spannung über die Tanzfläche.

Wer außerhalb von Buenos Aires noch etwas besonderes entdecken möchte, dem sei die Peninsula Valdes empfohlen. Hier kann man zwischen Juni und Dezember besondere Naturschauspiele entdecken. Tonnenschwere Wale, Seelöwen, Pinguine und manchmal sind sogar Orcas zu beobachten.

Hier finden Sie Kreuzfahrten nach Südamerika.