Paris – Stadt der Filme

Paris hat viele Namen und die meisten Menschen bekommen glänzende Augen, wenn Sie von dieser Stadt reden. Paris bietet großbürgerliche Gediegenheit, ausgeflippte Szene, bodenständige Gemütlichkeit und intellektuelles Ambiente. Diese vielseitigen Ansichten einer romantisch verklärten Stadt bieten natürlich auch für Filmteams viele Möglichkeiten. Seit Dezember 2008 gewährt der französische Staat ausländischen Filmteams einen Steuernachlass von 20 %, wenn mehr als eine Million Euro in Frankreich investiert werden. Im Jahr 2009 hat sich die Zahl der Drehtage amerikanischer und britischer Filmteams gegenüber dem Vorjahr bereits verdoppelt. Auch Woody Allen hat in 2010 in Paris gedreht – Midnight in Paris – zwei Monate lang war das Filmteam in der französischen Hauptstadt. Gedreht wird meistens in den Monaten Januar bis August.

Aber gerade der August ist die beste Reisezeit für Paris. Es ist der ruhigste Monat in dieser sonst immer quirligen Stadt. Die meisten Pariser sind woanders und das gesamte Leben läuft etwas ruhiger ab, als sonst. »Jede Straße, jeder Stein / Schien nur für uns zu sein / Wir waren allein auf der Welt«, sang Charles Aznavour 1965 und irgendwie ist es noch bis heute so. Sogar Badeurlaub kann man in Paris im August machen. Die Stadt richtet an der Seine zwei Areale ein, an denen Sand aufgeschüttet wird, es werden sanitäre Anlagen aufgestellt und Bühnen. Der Eintritt in diese Strandbäder ist für alle frei.

Natürlich gibt es in einer Stadt wie Paris auch bei bescheidenem Wetter bekanntes, berühmtes und alternatives zu entdecken.  Pferdeliebhaber sollten das Museum Vivant du cheval besuchen. Oder man macht einen Spaziergang durch das hippe Maria-Viertel am rechten Seine Ufer.

 

Tags: , , ,

2 Responses to “Paris – Stadt der Filme”

  1. Karin sagt:

    Paris ist die Stadt der Kultur. So viele Museen habe ich noch nie gesehten.

  2. frick sagt:

    … und natürlich auch noch die Stadt der Liebe :-)

Leave a Reply