Brooklyn

Meinen ersten Eindruck von den Schönheiten Brooklyns habe ich persönlich wohl aus dem Fernsehen – nein nicht aus Reiseberichten, sondern von der Fernsehserie der Bill Cosby Show – die Serie der afroamerikanischen Familie Huxtable, die in Brooklyn New York lebt. Viele Stars hatten Gastrollen in der Bill Cosby Show, darunter Alicia Keys, Naomi Campbell, Janet Jackson, Stevie Wonder und Adam Sandler und oft waren die für Brooklyn typischen Häuserfluchten zu sehen. Die Brooklyn Bridge gehört wohl mit zu den bekanntesten Brücken der Welt. Sie verbindet die beiden Stadteile Manhattan und Brooklyn miteinander. Auf der einen Seite – in Manhattan – glitzerndes Big Business und Rastlosigkeit – auf der anderen Seite Gemütlichkeit. In Brooklyn nehmen sich die Menschen Zeit zum Schlendern, Philosophieren und Plaudern. Die Metropole New York wirkt hier fast familiär. Brooklyn ist New York in Zeitlupe. Doch der Stadtteil hat 2,5 Millionen Einwohner und Brooklyn wäre die viertgrößte Stadt der USA, wenn es eigenständig wäre. Die gigantischen Ausmaße registriert man aber nicht so sehr, weil jedes Viertel von Brooklyn wie ein eigenständiges Dorf wirkt. Williamsburg – begehrtes Viertel bei der Boheme, Fort Greene beherbergt vor allem afroamerikanische Bildungsbürger, Italiener wohnen am liebsten in Besonhurst und Russen in Brighton

Reisende schlafen in Brooklyn eher in Pensionen, als in Hotels. Es gibt in dem 2,5 Millionen Stadtteil nur zwei Full Service Hotels.

Wer seine Brooklyn Reise längerfristig plant, sollte sich mit einem der „Greeters“ über das Internet zu einer Tour verabreden. Das sind Einheimische, die Touristen ehrenamtlich durch ihr New York führen. Man kann sich einen Stadtteil aussuchen, oder dem Gastgeber die Wahl überlassen. Die Terminierung sollte aber mindestens einen Monat im Voraus erfolgen. Der Service ist kostenlos.

Die historischen Bezirke Brooklyns, Park Slope, Clinton Hill, Fort Greene oder Brooklyn Heights  kann man am intensivsten im Mai entdecken. Dann öffnen Privathäuser ihre Türen für Neugierige. Für einen Touren Plan zahlt man 20 Dollar, die als Spende an die jeweilige Gemeinde gehen.

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