Kulinarische Exotika

Es gibt einen neuen Beruf, der die Globalisierung auf ganz eigene Weise voran treibt. Food Hunter reisen in die entlegensten Winkel der Welt, auf der Suche nach kulinarischen Exotika, die sich für den Verkauf in die westliche Welt eignen. An erster Stelle deren Reiseziele steht zur Zeit Asien.  Mark Brownstein ist einer der bekanntesten Food Hunter. Er hat bereits 2004 damit begonnen seine Liebe zur exotischen Küche zum Beruf zu machen. Seit diesem Zeitpunkt ist er häufig auf Reisen, um am Reiseziel die besonderen Spezialitäten der dortigen Küche zu entdecken. Aus der Türkei bringt er besondere Oliven und Sumachbeeren mit. Von Laos brachte er ein Rezept für Khao Kiep mit, einen dünnen Cracker.  Mark Brownstein experimentiert mit den Zutaten und den Rezepten und verkauft seine Neu Entdeckungen dann an High End Restaurants in der ganzen Welt. Inszwischen jettet er hauptberuflich in Sachen Lebensmittel durch die ganze Welt. Er gibt den Menschen in Kaschmir oder in Laos die Möglichkeit ihre Verdienstmöglichkeit zu steigern. Gäste in den Nobelrestaurants haben durch seine Neuigkeiten mehr Möglichkeiten, die Langeweile vom Teller zu vertreiben und Köche können Ihre Kreativität besser ausleben.

Seltene Gewürze, Wurzeln, Nüsse und exotische Rezepte kommen so zu neuen Ehren und werden vor dem Vergessen bewahrt. Auch junge Menschen in Thailand oder Indonesien wollen inzwischen Starbucks und Maredo. Deshalb bekommt diese Tätigkeit auch inzwischen eine historische Dimension.

Vielleicht wäre das ja auch eine schöne Idee für nächste Urlaubsreise. Über die Märkte zu streifen und mit den Menschen zu reden. Am besten ist es wohl, ältere Frauen zu befragen, was sie anbauen, was sie essen und wie sie es zubereiten. Sicherlich findet sich so auch die eine oder andere gute Idee für den eigenen Teller und auf jeden Fall lernt man Land und Menschen besser kennen.

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