Abenteuerreisen nach Bolivien

Wenn Europäer Urlaub in Südamerika machen und keine Verwandten besuchen, zieht es sie meist nach Argentinien, Brasilien, Chile oder Ecuador, zu Sonne und Strand oder in die freie Natur. Nur wenige Touristen steuern jedoch Bolivien als ihr Reiseziel auf dem viertgrößten Kontinent der Erde an. Zwar ist die Bevölkerung arm, aber die Leute sind sehr herzlich und das Land, das von zwei Strängen der Anden durchzogen wird, hat Urlaubern viel zu bieten. Touren auf Berge mit über 6.000 Meter Höhe, Skifahren im Sommer, Klettern und Fahrten  mit dem Mountainbike, sind neben Rafting und Trekking nur einige touristische Highlights in der Region. Der höchste schiffbare See der Welt, der berühmte Titikakasee, die Wiege der Inka, bietet ein Ausflugsziel der Sonderklasse. Eingebettet in eine karge Hochebene liegt dieses Meer der Anden für touristische Besuche per Boot oder Fuß bereit. Ausgrabungsstätten einer Frühkultur lassen diesen Ort in einer historischen Relevanz erscheinen, die ihm gebührt, denn bereits vor den berühmten Inka gab es hier ein Reich, das sesshaft war, Handel trieb und zu Wohlstand gekommen war. Der Besucher kann am Ufer des Sees in einem der schönen Luxushotels die Zeit genießen und in aller Ruhe seinen Abenteuer- und Erlebnisurlaub in Bolivien planen. Von den Salzseen von Uyuni, über eine Mountainbiketour auf der „gefährlichsten Straße der Welt“, eine Wasserfall-Klettertour in den Nebelwäldern der Yungas,  Dschungelerkundungen oder Tierbeobachtungen in Rurrenabaque hat Bolivien eine enorme Auswahl zu bieten. Da die Region touristisch noch wenig erschlossen ist, kann der wahre Südamerika-Enthusiast hier noch Ursprünglichkeit und Natürlichkeit erleben, wie sie in manch anderen Staaten des Kontinent nur noch graue Vergangenheit ist.

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