Reisetipps für die Safari in Südafrika

Rundreisen sind eine tolle Option, um binnen kurzer Zeit besonders viel von einem Land kennenzulernen. Südafrika ist bekannt für seine tierischen Encounter. Südafrika Rundreisen in Verbindung mit mehrtägigen Safaris sind die richtige Wahl für Tierfreunde und können beim kompetenten Reisepartner oder Afrika Spezialisten gebucht werden. Welche Arten der Tierbeobachtung neben der klassischen Jeepsafari so möglich sind und was man dabei alles erleben kann, wird im Folgenden deutlich.

Rehabilitationszentren & Sanctuaries  – tierisches Asyl
Tierschutz ist in Südafrika sehr wichtig. Es gibt im ganzen Land so genannte „tierische Asylheime“, in denen verletzte,  Wilderern zum Opfer gefallene oder aus der eigenen Herde vertriebene Tiere wieder aufgepäppelt und von Hand aufgezogen werden.
Einige Raubtiere werden sogar Hand zahm gemacht, um dann mit ihnen durch die umliegenden Siedlungen zu ziehen und Aufklärungsarbeit zu leisten. Schulklassen werden besucht, aber auch Bauern und Farmer, um das Bewusstsein für den Schutz der Tiere zu erweitern, damit sie nicht gejagt werden. Auch soll damit bezweckt werden, dass die Bewohner im Center anrufen, damit die Tiere eingefangen statt getötet werden.

Das Wiederauswildern ist gar nicht so leicht, da die Tiere reviertreu sind und ihren festen Platz in der Herde haben. Besucher der Center verstehen die strenge Nahrungskette hier besser, z.B. anhand des Beispiels von Wildhunden, wie sie sich auf ein Stück Fleisch stürzen und es in Stücke reißen oder aber auch die Bedeutung der Geier für das Ökosystem. Die Tierliebhaber lernen den Unterschied zwischen Zoo und Savanne besser verstehen als auch der tägliche Kampf ums Überleben, das „Fressen und gefressen werden“, das Opfer macht andere lebensfähig.

Tipps für tierische Safaris auf der Südafrika Reise
Teleobjektiv und Fernglas sollten unbedingt mit ins Handgepäck. Auf jeden Fall genug Zeit nehmen zum Beobachten! Nachts und morgens wenn die Safaris los gehen, kann es kühl (3-4 Grad je nach Jahreszeit) werden. Außerdem ist der Fahrtwind im offenen Jeep nicht zu unterschätzen, also am besten immer etwas Warmes mitnehmen. Kleidung sollte in Erdfarben gehalten werden, nicht kunterbunt, um die Tiere nicht zu erschrecken.
Bei der Safari sollte der Sinn für das Wesentliche nicht verloren gehen: sie sollte niemals als Checkliste z.B. der Big 5 gesehen werden. Tiere sind keine Sehenswürdigkeiten wie der Eifelturm, sondern unberechenbar. Schließlich will man sie in ihrem Lebensraum antreffen und fährt nicht in den Zoo. Flora und Fauna sind ebenso schön und sollten in vollen Zügen genossen werden, wenn die Löwen mal im Dickicht schlummern.
Von Europa aus gibt es keine Zeitverschiebung. Somit kommen Reisende durch den Nachtflug ausgeruht in Südafrika an und verlieren keine Zeit, ausgeschlafen ins Südafrika Abenteuer zu starten.

Schlafen und Unterkunft bei der Safari
Wer es gerne authentisch mag und Natur pur liebt, der kann je nach Belieben während der Safari in Baumhaus, Lodge oder Camp unter freiem Sternenhimmel übernachten. Auf der Safari während der Rundreise Südafrika ist alles möglich. In den meisten Game Reserves werden die Schlafstätten nicht umzäunt, so dass es vor kommen kann, dass Giraffen oder Zebras bei der morgendlichen Duschen durchs Fenster Hallo sagen.
Meist gibt es BBQ (genannt Braai) ums Lagerfeuer des überdachten Feuerplatzes, welches von den Hausdamen liebevoll und herzlich serviert wird. Die Lodges sind sehr wohl behütet und die Verpflegung untersteht sehr westlichem Standard. Jedoch wird es je nach Lodge abenteuerlich was Elektrizität und Warmwasser angeht, denn das kann auch schon mal so mitten im Busch ausfallen.

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